Bettungselement

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Bettungselemente sind Elemente, die Strukturbauteile vom Typ Körper mit dem Boden verbinden, z.B. eine Fundamentplatte mit dem Boden, wobei die Steifigkeit der Elemente über Federkonstanten für jede Richtung während der Eingabe oder später im Eigenschaftenfenster angepasst werden kann.

Bettungselemente benötigen zu ihrer Definition die Festlegung der Position des Bettungselements über einen Andockpunkt an einer Oberfläche des Körpers.

Aktuell wird im Programm die Winkler-Bettung unterstützt.

Die Bettungskonstanten CNx, CVy,W und CVz,W (W=Winkleranteile) werden standardmäßig im Bezug zum Koordinatensystem des Andockpunktes der zu bettenden Oberfläche des Körpers definiert (RLokal (R=Referenzsystem)), wobei die x-Richtung immer normal von der Oberfläche in das Körperinnere orientiert ist. Die Einheit der Bettungskonstanten ist analog zu den Federkonstanten jedoch pro Flächeneinheit definiert, also z.B. kN/m pro m2). Im Programm wird zur besseren Illustration dieses Sachverhalts die Schreibweise kN/m/m2 verwendet, was der Einheit kN/m3 entspricht.

So erstellen Sie interaktiv ein neues Bettungselement

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Menü Statische Verbindungen, um das Kontextmenü aufzurufen, und wählen Sie den Menüpunkt Neues Bettungselement.
  2. Editieren Sie im sich öffnenden Eingabefenster optional den Namen und die Beschreibung und wählen Sie das gewünschte Koordinatensystem der Bettung für die Definition der Bettungskonstanten.
  3. Definieren Sie die Bettungskonstanten für die 3 Freiheitsgrade des Bettungselements.
  4. Bestätigen Sie die Eingaben mit OK.

    Im Verzeichnisbaum wird im Menü Statische Verbindungen ein neues Bettungselement angelegt.

  5. Klicken Sie im 3D-Modell-Ansichtsfenster auf den Andockpunkt, an welchem das Bettungselement erstellt werden soll.
  6. Klicken Sie im Ansichtsfenster auf die Fläche des Körpers, welche gebettet werden soll.

Hinweis: Bei Körpern, welche Teil einer Vereinigunsmenge bei Booleschen Operationen von Körpern sind (als "Fremdtyp" bezeichnet), kann das Bettungselement programmtechnisch nicht direkt an einem Andockpunkt eines solchen Körpers erstellt werden und muss über dessen übergeordneten Körper (als "Linker Operand" bezeichnet) referenziert werden. Dies erfolgt bei der Definition des Bettungselements aber automatisch im Hintergrund, womit der Benutzer diesem Umstand bei der Definition keine Beachtung schenken muss. Dies sei nur als Erklärung erwähnt, warum in einem solchen Fall der Name des gewählten Andockpunkts mit dem Text "-ref" (für "referenziert") erweitert und entsprechend angezeigt wird.



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