Mit dieser Definition können die verschiedenen über einzelne Randlinien definierten Querschnittsteile einer Platte, die gemeinsam einen physikalischen Querschnitt bilden, als zusammengehörig definiert werden. Dies ist erforderlich, um in der statischen Berechnung beim Rissnachweis den tatsächlichen Querschnitt der Platte richtig berücksichtigen zu können.
Im Detail geht es hierbei um Verbundquerschnitte, bei welchen die Platte auf verschiedenen Einzelträgern gelagert ist. Bei der Modellierung (als Trägerrost) wird die Platte entsprechend der Einzelträger unterteilt und eine entsprechende Verbunddefinition für jeden Teilbereich vorgenommen. Dabei wird bei der Berechnung für jeden Querschnittsteil der Platte ein eigenes FE-Netz generiert, wodurch die geometrische Information der Berührungsflächen (bzw. -linien) benachbarter Querschnittsteile verloren geht. Durch die zusätzliche Definition der Struktureinheit vom Typ "Platte" wird für alle entsprechend zusammengefassten Querschnittsteile der Platte nochmals ein eigenes, gemeinsames FE-Netz gebildet, womit die Berührungsflächen der Plattenteile detektiert und richtig berücksichtigt werden können.
Das bedeutet in praktischer Hinsicht, das die Verbunddefinition wie gehabt durchgeführt werden kann (siehe Struktureinheit vom Typ Verbund definieren) und zusätzlich die Struktureinheiten der Querschnittsteile (Randlinien) der Platte über diese Definition zusammengefasst werden können.
So definieren Sie eine Struktureinheit vom Typ Platte
Hinweis: Durch erneutes Klicken auf eine Struktureinheit wird diese wieder abgewählt.
Hinweis: Die Position der Struktureinheit spielt keine Rolle und wird automatisch vom Programm festgelegt.
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