TCL Command OPTION

Syntax

OPTION arg1 arg2

Beschreibung

Globale Berechnungsoptionen zur statischen Analyse.

Argumente

Mindestanzahl: 2

arg1

Wert

Dimension

Bedeutung

AUTOENUM

KEYWORD

Steuerung der automatischen Nummerierung von Elementen und Knoten. Stäbe können alternativ auch durch den Anwender nummeriert werden, aber FE-Körper werden immer automatisch vernetzt und nummeriert.

AUTOTASKS

KEYWORD

Das Programm leitet aus der definierten Konstruktion die notwendigen Aufgaben in der statischen Analyse automatisch ab. Das vereinfacht, den Berechnungsablauf zu definieren. In Sonderfällen kann es aber notwendig sein, einen abweichenden Ablauf festzulegen.

AUTOINFL

KEYWORD

Steuerung des automatischen Erzeugens der Einflusslinien.

ANALYSIS

KEYWORD

Steuerung der Ausführung der statischen Analyse.

EQURESIDUUM

KEYWORD

Abbruchtoleranz des Kräftegleichgewichts bei iterativen Prozessen. Je kleiner die Toleranz, desto genauer das Ergebnis und länger die Berechnungszeit. Voreinstellung 1.e-3.

EQUDISPLACE

KEYWORD

Abbruchtoleranz des Verformungsgleichgewicht bei iterativen Prozessen. Je kleiner die Toleranz, desto genauer das Ergebnis und länger die Berechnungszeit. Voreinstellung 1.e-6.

BEAMSHEARDEF

KEYWORD

Berücksichtigung der Schubverformung bei Stäben (s. "Timoshenko-Stab")

FEMDEPTH

KEYWORD

Globale Einstellung der Modelltiefe des FE-Modells

EMOD(T)

KEYWORD

Zeitabhängige Betrachtung des E-Moduls

arg2

Wert

Dimension

Bedeutung

ON

KEYWORD

Option wird aktiviert (nicht für arg1 = EQURESIDUUM, EQUDISPLACE oder FEMDEPTH).

OFF

KEYWORD

Option wird deaktiviert (nicht für arg1 = EQURESIDUUM, EQUDISPLACE oder FEMDEPTH).

tol

DOUBLE

Toleranz (nur für arg1 = EQURESIDUUM oder EQUDISPLACE)

idepth

INT

Eine Zahl >= 0 definiert die Modelltiefe. Alle relevanten Objekte und Operationen außerhalb der Modelltiefe bleiben beim Erzeugen des FE-Modells unberücksichtigt. (nur für arg1 = FEMDEPTH)

Scopes

PROJECT

Beispiele

OPTION AUTOENUM ON

Auto-Nummerierung ist eingeschaltet.

OPTION EQURESIDUUM 1.e-3

Das Gleichgewicht der Kräfte ist erreicht, wenn das Residuum jeder einzelnen Kraftkomponente innerhalb der vorgegebenen Toleranz liegt.