INSTCONC

Aktivierung von Betonelementen (Hinzufügen der Elemente zum aktiven statischen System)

Die Berechnungsaufgabe INSTCONC steht über die Benutzeroberfläche nicht zur Verfügung, sie wird über die Aufgaben CONCRETE bzw. HARDEN oder die Aufgabe INSTCONC angesprochen und im Hintergrund automatisch erzeugt.

Die Informationen, welche dem Bauablauf aus diesen beiden Aufgaben entnommen werden, sind der Starttag und die Dauer.

Aus diesen ergibt sich das Alter des Betons bei der Aktivierung (Erstbelastung), welches für das Kriechverhalten eine Rolle spielt (Dauer von CONCRETE bzw. POUR + HARDEN).

D.h. die Kriechberechnung jedes Elements startet mit dem Zeitpunkt seiner Aktivierung unter Berücksichtigung des Betonalters zu diesem Zeitpunkt (Dauer zwischen Gießen und Erstbelastung).

Standardmäßig wird die Berechnung des Schwindens vom Starttag (Gießen) weg vorgenommen (also Starttag von CONCRETE bzw. POUR + HARDEN), d.h. Alter des Betons beim Beginn von Schwinden = 0.

Alternativ kann man bei den beiden Aufgaben CONCRETE und HARDEN im Eigenschaftenfenster über das Argument Dshrink (Alter des Betons beim Beginn des Schwindens) einen anderen Zeitpunkt für den Beginn des Schwindens definieren (also Offset vom Starttag von CONCRETE bzw. POUR + HARDEN).

Verwendung der Aufgabe INSTCONC bei Fertigteilträgern (Typ Verbindungsträger)

Wird der Assembly bei der Aufgabe INSTCONC ein Strukturbauteil vom Typ Verbindungsträger zugewiesen, stehen in deren Eigenschaftenfenster zusätzliche Optionen zur Verwendung als Fertigteilträger zur Verfügung. Hierbei kann die bei den Bauabläufen definierte Fertigteil-Vorlage ausgewählt werden und ein Name für den Bauablauf des Sub-Modells des Fertigteilträgers definiert werden, welcher dann im Menü Bauabläufe unter dem Menüpunkt Fertigteile angelegt wird. Darüber hinaus sind in einem weiteren Menüpunkt im Eigenschaftenfenster alle in der Fertigteil-Vorlage definierten Variablen angeführt und können dort mit Werten belegt werden. Diese Variablen scheinen synchron im Eigenschaftenfenster des Bauablaufs des Sub-Modells im Menüpunkt Fertigteile auf und können dort ebenso editiert werden.

Durch die Zuweisung der Fertigteil-Vorlage erhält der über die Aufgabe INSTCONC erstellte Fertigteilträger zum Zeitpunkt seiner Erstellung (=Montage) auf der globalen Zeitachse im Hauptbauablauf den über die Fertigteil-Vorlage definierten Bauablauf als "Vorgeschichte". Der Startag der Aufgabe INSTCONC (die Dauer muss bei dieser Art der Verwendung immer Null sein) definiert dabei den Zeitpunkt der Erstellung (Montage) (Details hierzu siehe Fertigteil-Vorlage). Durch die in der Vorlage definierten Variablen kann die gleiche Vorlage für verschiedene zu erstellende Fertigteilträger verwendet werden, indem bei diesen die Variablen entsprechend belegt werden.